Lanzarote in 4 Tagen: Das solltest du sehen
Vulkane, weite Strände am Atlantik, geschichtsträchtige Dörfer und Orte, an denen Kunst und Natur harmonisch miteinander verschmelzen … In vier Tagen kannst du einige der faszinierendsten Landschaften Lanzarotes entdecken. Die Insel lädt dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und ihre Landschaft mit anderen Augen zu betrachten.
Tag 1 Der vulkanische Süden Lanzarotes: Lerne den Charakter der Insel zwischen Vulkanen, beschaulichen Dörfern und Weinbergen kennen.
Nationalpark Timanfaya
Die Reise beginnt im vulkanischen Herzen Lanzarotes. Im Nationalpark Timanfaya erwarten dich Landschaften, die den vulkanischen Ursprung Lanzarotes besonders eindrucksvoll veranschaulichen. Die Feuerberge tragen die Spuren der Vulkanausbrüche, die das Gesicht der Insel verändert haben. Die Vulkanroute führt durch Lavafelder, vorbei an Vulkankegeln und geologischen Formationen, die dem Lauf der Zeit zu trotzen scheinen. Ganz in der Nähe eröffnet die Umgebung der Montaña Rajada einen außergewöhnlichen Blick auf diese vom Feuer geformte Landschaft.
Volcán del Cuervo
Eine Wanderung am Volcán del Cuervo ist eine der besten Möglichkeiten, den vulkanischen Ursprüngen der Insel näherzukommen. Der Rundweg führt durch erstarrte Lavaströme und ermöglicht einen Blick aus nächster Nähe in das Innere des Kraters. Wenn du noch weiterwandern möchtest, kannst du das Erlebnis mit dem Aufstieg zur Caldera Blanca auf einer der bekanntesten Wanderrouten Lanzarotes abrunden.
Yaiza
Zwischen Vulkanen und Weinbergen liegt Yaiza, ein Dorf, das sich seine traditionelle Architektur und die für die Insel so typische Ruhe bewahrt hat. Bei einem Spaziergang durch die Straßen entdeckst du die enge Verbindung zwischen der Vulkanlandschaft, der lokalen Kultur und dem Alltag im Süden Lanzarotes.
Charco de los Clicos und El Golfo
Am Charco de los Clicos bildet das intensive Grün der Lagune einen eindrucksvollen Kontrast zum schwarzen Vulkansand und dem Blau des Atlantiks – ein Anblick, der lange in Erinnerung bleibt. Ganz in der Nähe liegt El Golfo, ein kleines Küstendorf, in dem Landschaft und Kulinarik fest zum Besuchserlebnis gehören. Hier kannst du am Meer verweilen und die besondere Atmosphäre des Atlantiks genießen.
Uga
In Uga erlebst du das ursprüngliche Flair der traditionellen Dörfer Lanzarotes. Seine Straßen vermitteln einen Einblick in das eng mit dem ländlichen Raum verbundene Leben und bieten dir Gelegenheit, das örtliche Kunsthandwerk und typische regionale Produkte kennenzulernen.
La Geria
Lass den Tag in einer der außergewöhnlichsten Landschaften der Kanarischen Inseln ausklingen: La Geria. Hier wachsen die Reben geschützt hinter Mauern aus Vulkangestein und prägen eines der unverwechselbarsten Landschaftsbilder Lanzarotes. Bei einem Besuch der Weingüter lernst du nicht nur eine einzigartige, an die Landschaft angepasste Anbaumethode kennen, sondern kannst auch den renommierten vulkanischen Malvasía-Wein probieren.
Tag 2 Ein Tag an den berühmtesten Stränden der Insel und ein Besuch in ihrer Hauptstadt
Strände von Papagayo
Mit ihrem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser und ihrer geschützten Naturkulisse sind sie ideal, um in aller Ruhe das Meer zu genießen, an der Küste entlangzuspazieren oder einfach dem Rauschen des Atlantiks zu lauschen.
Arrecife
Die Hauptstadt Lanzarotes vereint Geschichte, Kultur und authentisches Inselleben. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt zum Charco de San Ginés, einem der charakteristischsten Orte der Stadt. Terrassen, Boote und traditionelle Gebäude prägen hier das lebendige Treiben. Ganz in der Nähe kannst du außerdem das Castillo de San Gabriel besuchen, das eng mit der Verteidigungsgeschichte der Insel verbunden ist. Im Castillo de San José verwandelte César Manrique eine alte Festung in einen Ort für zeitgenössische Kunst.
Costa Teguise
Lass den Tag in Costa Teguise ausklingen, einem Küstenort mit schönen Stränden, zahlreichen Freizeitangeboten und entspannter Atmosphäre. An den Stränden Las Cucharas, El Jablillo, Los Charcos und Bastián kannst du das Meer auf ganz unterschiedliche Weise genießen. Wenn der Abend hereinbricht, laden die Terrassen und Restaurants dazu ein, direkt am Meer die lokale Küche zu genießen.
Tag 3 Kunst und Natur: der Norden und das Erbe César Manriques
Tahíche
In diesem Ort befindet sich die Fundación César Manrique im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Das auf einem erstarrten Lavastrom errichtete Gebäude ist ein absolutes Muss, wenn du die Vision des Mannes verstehen möchtest, der das Zusammenspiel von Landschaft, Architektur und Kultur auf Lanzarote entscheidend geprägt hat.
Los Jameos del Agua
In den Jameos del Agua verschmelzen Kunst und Natur. César Manrique nutzte das Innere eines natürlichen Lavatunnels, um einen einzigartigen Ort zu schaffen, an dem die Landschaft selbst Teil des Kunstwerks wird.
Cueva de los Verdes
In der Cueva de los Verdes setzt du deine Entdeckungstour unter der Erde fort. Der Rundgang führt durch vulkanische Gänge, die bei den Ausbrüchen des Vulkans La Corona entstanden sind, und offenbart die vielfältigen Formen, Farben und Strukturen der Vulkanlandschaft Lanzarotes.
Órzola
Dieses Dorf verkörpert perfekt das maritime Flair im Norden der Insel. Seine Straßen, der Hafen und die Nähe zum Meer machen es zu einem reizvollen Zwischenstopp auf deiner Route. Órzola ist außerdem der wichtigste Ausgangspunkt für Überfahrten nach La Graciosa. Wenn du einen zusätzlichen Tag zur Verfügung hast, empfehlen wir dir einen Besuch dieser Insel, um noch mehr von der einzigartigen Landschaft des Archipels zu entdecken.
Mirador del Río
Einer der eindrucksvollsten Panoramablicke der Insel. Der von César Manrique harmonisch in die Landschaft integrierte Aussichtspunkt eröffnet einen atemberaubenden Blick auf La Graciosa und den Chinijo-Archipel. Besuche ihn am besten gegen Ende des Tages, wenn das Licht den Blick über den Atlantik verwandelt und für einen der magischsten Momente deiner Reise sorgt.
Tag 4: Geschichtsträchtige Dörfer, Küstenwege und weite Atlantikstrände
Haría
Die als Tal der Tausend Palmen bekannte Gemeinde zeigt eine ganz andere Seite der Insel. Die üppige Vegetation, die Ruhe und die reizvolle Natur schaffen eine ideale Atmosphäre für entspannte Erkundungstouren. Hier befindet sich auch die Casa-Museo César Manrique, das letzte Wohnhaus des Künstlers, in dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1992 lebte.
Camino de Los Gracioseros
Dieser historische Pfad folgt der Route, die einst von Reisenden zwischen Lanzarote und La Graciosa genutzt wurde. Heute kannst du auf ihm die Nordküste erkunden und einige der weitläufigsten Landschaften dieses Teils der Insel genießen.
Punta Mujeres
An den Naturschwimmbecken von Punta Mujeres bilden das Vulkangestein und das Meer eine schlichte, harmonische Landschaft – der ideale Ort, um die Umgebung in aller Ruhe zu genießen.
Villa de Teguise
Als ehemalige Hauptstadt Lanzarotes hat sich der Ort einen großen Teil der Geschichte der Insel bewahrt. Seine Plätze, Kirchen und traditionellen Gassen laden dazu ein, ohne festes Ziel umherzuschlendern und die lokale Kultur zu entdecken. Vom Castillo de Santa Bárbara am Krater von Guanapay genießt du einen der schönsten Panoramablicke über Lanzarote.
Playa de Famara
Den krönenden Abschluss der Route bildet ein weitläufiger Sandstrand, begleitet vom beständigen Rauschen des Atlantiks und der imposanten Silhouette des Risco de Famara. Diese unvergessliche Landschaft ist der perfekte Ort, um gegen Ende des Tages das wechselnde Licht zu beobachten und die vom Meer geprägte Küche zu genießen.
Vier Tage reichen aus, um einige der typischsten Facetten Lanzarotes zu entdecken: Vulkanlandschaften, Strände, Wanderwege, geschichtsträchtige Dörfer, Kunst und Kulinarik. Die Insel lädt dich dazu ein, einen Gang herunterzuschalten, die frische Luft zu genießen und dich von der Schönheit ihrer durch Feuer, Meer und Zeit geformten Landschaften überraschen zu lassen.











